15.04.2008 - PROCEDERE BEI FILIALGENEHMIGUNGEN

 

 

Das Vertragsarztrechts-Änderungsgesetz (VÄndG) hat die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass ärztlichen Praxen und Versorgungszentren die Möglichkeit gegeben wird, Filialen zu eröffnen, ohne dass hierfür eine Bedarfsprüfung erforderlich wäre. Die einzige Voraussetzung, die das VÄndG fordert, ist der Nachweis einer Verbesserung der Versorgung der Versicherten am Ort der Filiale. In Bayern ist dies in der Vergangenheit relativ großzügig behandelt worden, in anderen Bundesländern haben die KVen - aus welchen Gründen auch immer - die Messlatte für die Gründung einer Filiale aufgrund dieses geforderten Nachweises sehr weit nach oben gelegt. Nun zeigt sich auch, dass auch in Bayern die Zügel anziehen, das bedeutet, dass wir jedem Arzt und jedem Verantwortlichen im MVZ raten, bei der Nachfrage nach Genehmigung gleich darauf zu verweisen, dass die Versorgung der Versicherten vor Ort durch die Gründung der Filiale wesentlich verbessert wird.

 

Dr. rer. pol. Rudolph Meindl
Diplom-Kaufmann
Geschäftsführender Gesellschafter
Dr. Meindl u. Partner Verrechnungsstelle GmbH