11.12.2017 - Digitalisierung: Ja - aber richtig

Ein Koffer, das war einmal ein Behältnis, in dem man auf Reisen sein Hab und Gut verstaute, um es dann mühsam von A nach B zu schleppen. Das ist lang her. Heutzutage ist ein Koffer ein hochtechnologisches Gerät, mit Internetanschluss, GPS-Tracking-Möglichkeiten, Entfernungsalarm (falls sich das gute Stück mal „selbständig macht“), Ladestation für das Smartphone und vielem mehr. Jedenfalls wenn man sich für ein Produkt aus der Kategorie „Smart Luggage“ entscheidet.

Das Beispiel steht sinnbildlich für die fortschreitende Digitalisierung der Welt, der sich auch Unternehmen nicht verschließen können. Und das gilt längst nicht nur für die Produktentwicklung, in der der Fantasie und dem Erfindungsreichtum aufgrund der sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten offensichtlich kaum mehr Grenzen gesetzt sind.

Sei es im Kundenservice samt Social-Media-Aktivitäten, sei es in der Optimierung interner Prozesse, sei es bei den Schnittstellen zu Geschäftspartnern oder Lieferanten – das Schlagwort „Digitalisierung“ ist in aller Munde.

Die Digitalisierung wälzt ganze Lebensbereiche und Geschäftsmodelle um und ist auch im regulierten Deutschen Gesundheitsmarkt angekommen. Lt. Bayerisches Ärzteblatt steht im Zeitalter 4.0 der selbstbestimmte Patient an oberster Stelle. Dies wurde bereits im Jahr 2013 mit dem Patientenrechtegesetz bestärkt. In Zeiten von „Dr. Google“ haben Patienten heute immer und überall den Zugang zu Informationen. Zugleich hat sich das Anspruchsdenken der Patienten verändert, was sich auch auf die Patienten-Arzt-Kommunikation auswirkt. Mit der Anwendung von telemedizinischen Verfahren kann die medizinische Versorgung noch effektiver gestaltet werden. Dank der fortschreitenden Digitalisierung ist ein schnellerer Daten- und Informationsaustausch möglich. Gerade in der Peripherie jenseits der Großstädte können telemedizinische Verfahren die Überwachung und Versorgung von Patienten erleichtern. Am Beispiel der Schlaganfallversorgung: Bayernweit gibt es hochtechnisierte Netzwerke, die eine evidenzbasierte Behandlung via Internet möglich machen, selbstverständlich nur als Ergänzung zur Behandlung in einer Arztpraxis. Digitalisierung erleichtert den Datenaustausch, wobei die Schnittstellen berücksichtigt werden müssen. Apotheken, Krankenhäuser und Arztpraxen sollen künftig schneller und vor allem effizienter Informationen austauschen können.

Welche weiteren wesentlichen Entwicklungspfade und digitalen Lösungen haben Eingang in die Arbeitswelt der Heilberufler gefunden und welches Veränderungspotenzial entsteht wirklich daraus. Erfahren Sie mehr bei einer gemeinsamen Veranstaltung der VR-Bank Mittelfranken West eG/Deutsche Apotheker- und Ärztebank in Ansbach am 28. Februar 2018. Es werden Einblicke und Ausblicke der digitalen Transformation anhand konkreter Praxisbeispiele aufgezeigt und gleichermaßen im Kontext politischer Bestrebungen gestellt.

Mehr Info: www.vr-mfr.de – oder sprechen Sie uns direkt an.

Florian Hirsch
Finanzökonom (EBS/ADG) , Certified Financial Planner (CFP®)
VR-Bank
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florian.hirsch@vr-mfr.de