05.07.2008 - „PLANWIRTSCHAFT IN DER ARZTPRAXIS“

 

Eine niedergelassene Ärztin macht folgende Rechnung auf:
90 % gesetzlicher Patientenanteil, Umsatz 141.000 €, mit den 10 % Privatliquidationen holt sie 80.000 € Umsatz herein („Die Privatpatienten machen es überhaupt möglich, dass meine Praxis besteht“).

  • Die Betriebsausgaben für Gehälter, Material und Computer betragen 135.000 €
  • nimmt man 90 % davon auf die Versorgung der 90 % Kassenpatienten, also 121.500 €
  • bleibt ihr Verdienst durch die gesetzlich Versicherten knapp 20.000 € (das sind nicht einmal 1.700 € im Monat).


Erst wenn sie die Privateinnahmen hinzurechnet, kommt sie auf ein Monatsgehalt von gut 7.200 €

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 6. April 2008