10.02.2006 - Auszug der Vortragsveranstaltung vom 30.11.2005 in München

 

"Das neue Berufsrecht 2005 gestattet zivilrechtlich die standortübergreifende
Kooperation mehrerer Praxen eines Fachgebiets unter einer Steuernummer. Die Standorte dieser Fachärzte wie Orthopäden, Urologen, Internisten bleiben unverändert so wie die vertragsärztliche Pflichtenstellung. Um diese neuen Möglichkeiten wirklichkeitskonformer zu gestalten, hat der Gesetzgeber entschieden, auch kassenärztlich standort- und fachübergreifende, ambulante Versorgung fachgleich zu gestatten. Der gemeinsame Bundesausschuss formuliert jetzt: "Überörtliche Gemeinschaftspraxen sind möglich, erhalten aber keinen Honorarzuschlag. Dieser gilt zunächst ausschließlich für die Zusammenschlüsse mit Konzentration auf einen Standort."Viele KV´en gestatten schon jetzt ambulante, standort-übergreifende Gemeinschaftspraxen zur vertragsärztlichen Versorgung mit der Chance, sich ggf. stärker innerhalb der kassenärztlichen Versorgung zu spezialisieren und bestimmte Patientengruppen im jeweiligen, spezialisierten Partnerbereich zu konzentrieren.

Die Gesetzgebung folgt nur noch dem Willen von KBV / KZBV und
Bundesärztekammer

 

Horst Weller
Gesellschafter der Dr. Meindl & Collegen AG, Nürnberg,München
Weller und Partner GmbH,