25.02.2010 - Marketing für Ärzte

 

„Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“
(Henry Ford)

 

Die Novellierung der Musterberufsordnung der Ärztinnen und Ärzte im Jahre 2002 mit ihrer Lockerung des Werbeverbotes, bietet dem Mediziner eine Reihe von Maßnahmen auch als Unternehmer aktiv zu werden. Denn es kann nicht vernachlässigt werden, dass er in einer Person sowohl Arzt als auch Unternehmer ist. Unternehmerische Verantwortung zu übernehmen, heißt nicht Streben nach Gewinn oder Kommerz, sondern in erster Linie den Bedürfnissen der Patienten nachzugehen und seine Handlungen auf sie auszurichten. Umsatzsicherung und Gewinnrealisierung sind Folgen eines patientenorientierten Praxismanagements.

Marketing als ganzheitliches Konzept zur Kunden- und Patientenorientierung bietet der Ärzteschaft, eine gute Lösung, dem rasanten Wandel in der Medizinlandschaft zu begegnen. Der medizinische und technologische Fortschritt, gesetzliche Rahmenbedingungen, die Anforderungen der Banken und zunehmender Wettbewerbsdruck erfordern nämlich eine Neuorientierung.

Zunehmend treten auch aufgrund der neuen Medien, anstelle des unwissenden und schutzsuchenden Patienten, immer mehr aufgeklärte und mündige Nachfrager medizinischer Leistung auf. Viele Patienten wollen immer mehr dem Arzt auf „Augenhöhe“ begegnen. Patienteninformation und Patientenbedürfnisse gewinnen deshalb immens an Bedeutung. Gerade die freie Arztwahl macht die Patientenbindung zu einem ausschlaggebenden Punkt.

In unserer neuen Rubrik „Marketing für Ärzte“ werden wir Sie deshalb künftig in unserem Infobrief über die Möglichkeiten der Patientenbindung und -werbung informieren.

 

Gülnazli Kül
Marketing

Dr. Meindl & Partner Verrechnungsstelle GmbH
marketing@verrechnungsstelle.de