22.02.2012 - "Vollständige" Einverständniserklärung wichtig!

 


WICHTIGE MITTEILUNG!

Leider kommt es hin und wieder vor, dass gerichtliche Mahnverfahren deshalb verloren gehen, weil die Einverständniserklärung des Patienten nicht vorliegt oder aber - und das ist in der Tat neu - das zuständige Gericht die Einverständniserklärung, Zitat Amtsgericht Nürnberg: "als wertlos betrachtet", da diese kein Datum und/oder keinen Praxisstempel/Praxisnamen aufweist.

Wir möchten Sie daher heute darauf hinweisen, dass Sie darauf achten (lassen), dass die Einverständniserklärungen durch den Patienten mit Ort, Datum und Unterschrift versehen werden müssen und auch der Praxisname auf der Einverständniserklärung (z. B. durch Praxisstempel) erkennbar ist.

Rechnungen an Kinder nicht einklagbar!

Unsere Beitreibungsmaßnahmen gehen regelmäßig ins Leere, wenn sich herausstellt, dass der Rechnungsempfänger minderjährig ist. Wir möchten Sie daher bitten darauf zu achten, dass bei minderjährigen Patienten die Rechnung an einen Erziehungsberechtigten bzw. Vormund adressiert sein muss. Am besten geben Sie als Rechnungsempfänger die Person an, die mit dem Kind bei Ihnen war (Auftraggeber). Denken Sie auch daran, dass die Einverständniserklärung ebenfalls durch einen Erziehungsberechtigten unterschrieben werden muss. Eine entsprechende Unterschrift ist auf unseren Formularen bereits vorgesehen.

Vielen Dank!

 

Joachim Zieher
Geschäftsführender Gesellschafter

Dr. Meindl u. Partner Verrechnungsstelle GmbH

Abrechnungsexperte

Seit 1996 im Dienste des Arztes